Peptide gehört zu den Themen, bei denen die Details mehr zählen als die Schlagzeilen. Diese Seite bündelt Hintergrund, Wirkmechanismen und die praktischen Punkte, die am häufigsten gefragt werden.
Stand 2025-11-05. Zahlen und Beschreibungen folgen der Fachliteratur und nicht dem Marketingmaterial.
Das Weibchen der Südrussischen Tarantel erreicht eine Körperlänge von 18 bis 40 (zumeist 35±6) Millimetern und ein Gewicht von 2,6 bis 7 Gramm. Damit ist die Art nicht nur die größte in Mitteleuropa vorkommende Spinne, sondern zusammen mit der ebenfalls zu den Wolfspinnen zählenden Deserta-Tarantel (Hogna ingens) und der zur Familie der Röhrenspinnen (Eresidae) zählenden Griechischen Röhrenspinne (Eresus walckenaeri), deren weibliche Tiere die gleiche Körperlänge erreichen können, einer der größten Vertreter dieser Ordnung in Gesamteuropa. Das Männchen der Südrussischen Tarantel bleibt mit einer Körperlänge von 14 bis 27 Millimetern zumeist kleiner als das Weibchen. Die Beinspannweite der Art kann bis zu 70 Millimeter betragen.
Quellen: de.wikipedia.org
Das Peltidium bzw. der Carapax, Rückenplatte des Prosomas, ist olivbraun gefärbt. Sein vorderer Teil verfügt über eine undeutliche Bindenzeichnung. Wie bei Wolfspinnen üblich bestehen die acht Augen der Südrussischen Taranteln aus den zwei großen Haupt- und den sechs kleineren Nebenaugen. Letztere dienen wahrscheinlich der Wahrnehmung von Licht, während die Hauptaugen dem eigentlichen Sehsinn dienen. Die Augen sind wie für Spinnen der Überfamilie Lycosoidea üblich in zwei übereinander befindlichen Reihen angeordnet, die je vier Augen umfassen. Die vordere Reihe ist dabei leicht gebogen. Der Abstand zwischen den unteren Mittel- und Seitenaugen zueinander ist kleiner als der der unteren Mittelaugen zueinander. Die unteren Mittelaugen sind dabei größer als die unteren seitlichen. Letztere werden außerdem durch einen schwarzen Ring eingefasst. Der Abstand zwischen den hinteren Mittelaugen, bzw. den Hauptaugen ist kleiner als deren eigener Durchmesser. Der Abstand zwischen den oberen Seitenaugen ist deutlich größer als der zwischen den unteren Seitenaugen. Die cephale (zum Kopf hin befindliche) Region der Fovea (Apodem) ist höher als die thorakale (im Brustbereich gelegene). Die Fovea verfügt außerdem über einen konfluenten (zusammenfließenden) Winkel und einen sternförmigen, hellgrau-weißen Fleck. Aus dem Bereich der Fovea entspringen offene Streifen. Auf dem Carapax befindet sich überdies ein helles und schmales sowie verschwommenes Medianband, das zwei längliche dunkle Flecken aufweist.
Quellen: de.wikipedia.org
Geziert wird der Carapax außerdem von mehreren schmalen, weißgrauen Seitenstreifen, die recht zahlreich und verstreut angelegt sind und schwarz gefärbt oder als kleine Flecken ausgebildet sein können.
Quellen: de.wikipedia.org
Die Cheliceren (Kieferklauen) sind robust gebaut und besitzen eine kräftige Basis. Das apikale (an der Spitze gelegene) Segment, die eigentliche und nadelförmige Klaue einer Chelicere, ruht auf einer Rille im Basalsegment, die von Setae (Haaren) verschiedener Eigenschaften bedeckt ist. Die Klaue wird von dessen Grund an immer schmaler und mündet in ein ziemlich scharfes Ende. Die Pore, aus der das Gift ausgestoßen wird, befindet sich auf dem subterminalen (am Ende auf der Unterseite gelegenen) Abschnitt der Klaue. In Längsrichtung verlaufen auf der Fangfläche parallel angelegte Rillen und bilden einen kammartigen Aufbau, der wiederum eine klingenartige Struktur formt. Auf beiden Seiten der Fangrillen verläuft auf marginaler Ebene außerdem je eine Reihe von vier Zähnen, die kegelartig aufgebaut sind. Die basalen Bereiche der Cheliceren sind gelb oder orangebraun gefärbt. Sie sind außerdem stark behaart. Das Sternum (Brustplatte des Prosomas) erscheint vollkommen schwarz.
Quellen: de.wikipedia.org
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